In einer quantitativen wissenschaftlichen Arbeit konnte Wolfram Vertnik im Jahr 2023 die Wirksamkeit seiner Methoden empirisch bestätigen.
Auswirkungen eines kognitiven Selbstwirksamkeitstrainings auf die Population mit depressiven Verstimmungen im D-A-CH Raum.
ABSTRACT
Seit dem Jahr 2020, Ausbruch der Covid-19 Pandemie, konnte eine Rasanz an der Zunahme von depressiven Verstimmungen im D-A-CH Raum festgestellt werden. Da depressive Verstimmungen massive Auswirkungen auf die Lebenswelten von Individuen haben, welche sich psychisch, psychosomatisch, monetär sowie soziographisch manifestieren, sind Unterstützungsmaßnahmen für die betroffene Population als unerlässlich anzusehen. Das Ziel der Forschung in dieser Arbeit ist es, bereits postulierte Methoden zur Verminderung von depressiven Verstimmungen deskriptiv darzustellen und durch die Ergebnisse einer quantitativen Studie des Autors zu ergänzen. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: „Wie wirkt sich ein kognitives Selbstwirksamkeitstraining auf die Bewertung von depressiven Verstimmungen und Selbstwirksamkeit von Proband*innen aus dem D-A-CH Raum aus?“ Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde ein 5-wöchiges kognitives Selbstwirksamkeitstraining, zur Verminderung von depressiven Verstimmungen und zur Erlangung der Selbstwirksamkeit, durchgeführt. Konkret beschäftigte sich die Empirie mit kognitiven Trainings zur Selbstwirksamkeit und einer Zusammenführung mit bereits postulierten Anwendungen, welche zur Verminderung von depressiven Verstimmungen, eingesetzt werden. In der quantitativen Studie wurden zwei valide Fragebögen verwendet, welche den subjektiven psychologischen Zustand der Teilnehmer*innen in Bezug auf den Depressionsgrad, sowie der subjektiven Selbstwirksamkeit, definierten. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass eine gesteigerte Selbstwirksamkeit, ein Indiz für die Verminderung von depressiven Verstimmungen sein kann. Die Teilnehmer*innen konnten ihr subjektives Glücksgefühl signifikant steigern und aktivierten die innere Ressource der Selbstwirksamkeit.
Dadurch konnte die Korrelation von erhöhter Selbstwirksamkeit und der Verminderung von depressiven Verstimmungen empirisch dargestellt werden.